Ausbildungsbericht und Pläne

Seit letztem Jahr Oktober, befinde ich mich in einer kleinen Ausbildungsgruppe zur Coachin für systemische Aufstellungsarbeit. Das ein oder andere habe ich daraus schon mit euch geteilt. Nun ist das gemeinsame Jahr fast zu Ende und ich darf zurückschauen auf eine wunderschöne und lehrreiche Zeit. Sylvia Bogner ist eine bemerkenswerte Frau, von der ich in dieser Zeit sowohl beruflich als auch privat bzgl. auf Lebenseinstellung und -stil viel lernen durfte. Alle Methoden ihrer Coachingarbeit haben wir am eigenen Leib erleben und spüren dürfen und sind somit an unsere eigenen Schattenthemen und Grenzen gekommen. Das ich in dieser Zeit schwanger werde und die Ausbildungsinhalte somit für mich zur perfekte Vorbereitung auf das Mama-Dasein dienen sollten, war zu Beginn gar nicht absehbar, geschweige denn geplant. Ich konnte einige kindliche/sturre Anteile ablegen, mich meinen hohen Erwartungsdruck an mich selbst und das Leben stellen und herausfinden können, was mir wirklich wichtig ist und wie ich das erreichen kann. 

Auf dem Foto ist mein „Frauenzimmer“ zu sehen, dass wir ziemlich zu Beginn der Ausbildung bauen durften. Ziel war es, einen Raum zu kreieren in dem wir sicher sind und unsere Grenzen markiert. Das dies so einiges über uns aussagen sollte wussten wir im Bauprozess noch nicht. Es war wahnsinnig interessant, was durch die Materialien, Farben, Positionen und meine Haltung darin über mich und mein Leben aussagt – sprich, was Sylvia alles über mich dadurch sagen konnte. 

Wir stellten unsere Themen systemisch auf. Entweder durch Stellvertreter durch andere Teilnehmer an den Aufstellungs- und Ausbildungstagen oder durch Kuscheltiere oder Zettel am Boden. Es war/ist immer wieder erstaunlich was sich dadurch zeigt und aufdecken lässt. So konnte ich neue Perspektiven auf aktuelle Dynamiken und Blockaden in meinem Leben erlangen und herausfinden, was es braucht, damit es wieder fließen kann. 

Wir haben über Schattenthemen, innere Fesseln und Grundtypen der Angst gesprochen, übten energetische Rituale für uns als Coach aber auch für die Klienten in ihren Prozessen, übten uns in medialen Fähigkeiten und bekamen sogar noch einen Crashkurs in die Numerologie. Gerade schreibe ich an den Abschlussfragen und anfang November feiern wir dann unseren Abschluss.

Selbst wenn ich all das neue Wissen nicht beruflich einsetzen würde, hat sich diese Zeit für mich persönlich unglaublich gelohnt und bezahlt gemacht. Selbstverständlich, werden die Inhalte im neuen Jahr aber auch in meine Arbeit mit euch fließen und dort ihre Früchte tragen.  

Übrigens macht Sylvia mit ihrer Freundin Jutta Schmitt seit ein paar Wochen den Podcast „2 in einem Raum“, in dem die beiden viel in ihre Gedankenwelt und Erfahrungen Einblick gewähren. Hör doch gerne mal rein!

 

Wann genau ich im neuen Jahr wieder beruflich einsatzbereit bin kann ich noch nicht genau sagen. Dennoch steht für mich fest, dass ich weiterhin Menschen auf ihrem Weg begleiten möchte ihr Leuchten wieder zu finden. Die 1:1-Coachings sind einfach mein beruflicher Schwerpunkt und werden eben in Zukunft neben der Hypnose, energetischen Arbeit, Gesprächstherapie und intuitiven persönlichen Bindungsarbeit noch durch neue Methoden erweitert.

Auch meine „LuminaRäume“ möchte ich in Zukunft weiterhin anbieten. Obgleich es sein kann, dass sich ihre Inhalte an neue Themen in meinem Leben anpassen und die Häufigkeit etwas nachlassen könnte. Monatliche SoulsDays sind vermutlich mit Kleinkind einfach schwer umsetzbar. Dennoch weis ich, dass Michael und meine Eltern mir Zeiträume schaffen werden (sofern der kleine Mensch mitspielt), sodass ich Auszeiten für mich und euch kreieren können werde. Ich freue mich diese dann besonders mit Themen der Weiblichkeit zu zelebrieren. Kakaozeremonien, Tanz und Meditation sowie wertvoller Austausch und Reflektion werden die Räume erfüllen. Auch das meditative Singen mit Michael soll im neuen Jahr weitergeführt werden und bietet die Möglichkeit unser Kind zu integrieren. Da war doch tatsächlich beim letzten Mal eine 2 Jährige dabei, die voller Freude mitgesungen  und getanzt hat und dafür sorgte, dass ihre Mama im Anschluss teilte, dass sie seit langem mal wieder eine richtig schöne Mutter-Kind-Erfahrung gemacht habe. Die Musik wirkt einfach heilsam und schafft soviel Verbundenheit im Raum und mit sich selbst. 

Life Kinetik wird natürlich auch weiterhin in meinem Leben privat mit Kind, aber auch für euch in meinen Angeboten Platz finden. Brainwalk im Wald funktioniert aktuell super mit Babybauch und bietet Potential auch mit Trage oder Kinderwagen umgesetzt zu werden. Die Kombination aus Bewegung in der Natur und Gehirntraining ist einfach so wertvoll und wird im Frühling auf jeden Fall neu aufgefahren. Die großen Life Kinetik Kurse stehen noch auf wackeligen Beinen. Doch auch da, denke ich gerade über Online Angebote nach, die sich mit Kind sicher einfacher verwirklichen lassen und somit die lange Phase überbrücken könnten. Während der Coronazeit war es anders gar nicht möglich und entgegen meiner Erwartung, war Life Kinetik am PC wunderbar umsetzbar und hat großen Spaß gemacht. Somit wären alle aktuellen Teilnehmer versorgt, frühere Teilnehmer aus Berlin, Münster oder Hamburg könnten wieder mitmachen und neue Menschen zu diesem wunderbaren Training finden, denen ich einfach zu weit weg wohne oder nicht so mobil sind. Ich werde euch darüber informieren, wenn etwas in Planung ist. 

Weiterhin schweben mir allerdings auch neue Ideen im Kopf herum. Ich weis einfach, dass ich am authentischsten wirken kann, wenn ich über Themen spreche, die mich selbst gerade beschäftigen. Daher sind die Meditationen und Themen der Ruhekreis Abende dienstags immer sehr persönlich und intim gewesen. Es dreht sich einfach alles gerade um das Thema Elternsein und Baby. Ich habe viele Vorstellungen wie ich mein Kind unterstützen möchte. Ideen, wie wir es fördern können und wie wir als Paar und als Familie dabei stets Bedürfnisse und Emotionen aller achten können. Diese Themen möchte ich durchs Teilen in mein Feld ziehen, sie wachsen lassen und andere inspirieren. Ich wünsche mir einen Safespace und Austausch mit und für anderen Eltern über Themen wie bedürfnissorientiere Erziehung, Eltern-Kind-Bonding, Stärkung des Urvertrauens, alternative Bildungsmöglichkeiten, natürliche und alternative Heilmethoden und Umgangsformen mit Gesundheit und Krankheit, Mutter/Elterninstinkte, Medienfreie Kindheit, Emotionslehre mit Kids und gemeinsame Entspannungsmethoden uvm. Ich selbst habe bis heute Freundinnen aus Babyzeiten, da meine Mama in eine Krabbelgruppe gegangen ist und sich die Frauen mit uns Kindern auch privat viel getroffen haben. Auch wenn die Zeiten heute anders sind, wünsche ich mir für mich und mein Kind ebenso ein festes soziales Netz, in dem man sich wohl fühlt und die Kinder miteinander wachsen können. Ich bin sicher, das unter euch und da draußen ettliche Eltern Interesse an genau so einem Angebot hätten. Ein Raum für Eltern und Kind, in dem man sein darf, sich achtsam erleben und alternativ und neu in Bindung und Austausch kommen darf. Zeit für Spaß, Bewegung und altersgerechte Bildung aber auch tiefgründige und ruhige Momente. 

Ich teile diese Idee, bevor sie richtig ausgereift und durchdacht ist, damit sie sich manifestiert und Energie gewinnt. Denn ich weis, wenn ich etwas wirklich will, finde ich Wege es umzusetzen. Lass mich gerne deine Ideen dazu wissen. Komme mit mir in den Austaussch und lass uns diesen und weitere wertvolle Räume für die „neue Welt“ kreieren. Wer weis, was noch alles entstehen darf. Ich möchte da optimistisch in die Zukunft blicken, denn so wie es aktuell aussieht, in welches System wir in Deutschland gezwungen werden, möchte ich nicht schauen. 

Ich höre dazu übrigens gerade sämtliche Podcasts und Youtube Videos von Chris Fader und Ricardo Leppe. Die beiden beschäftigen sich mit neuen Schulsystemen, alternativem Lernmethoden und Freilernen. Vieles ist kaum vorstellbar, da wir alle nur die Schule kennen wie sie heute existiert, doch es ist wahnsinnig inspirierend und hoffnungsvoll, dass mein Kind es vielleicht anders haben könnte. Nur durch diese Gespräche und Gedanken weis ich ganz klar, wie ich zumindest die ersten drei Jahre, die ich definitiv ohne Fremdbetreuung zurecht kommen möchte, für mein Kind gestalten will. Und genau daraus ist die Idee entstanden neue Räume zu schaffen, um mein und andere Kinder so stark zu machen und auf das System vorzubereiten, falls es doch nicht anders möglich ist. Wenn dich das interessiert, google gerne mal nach den beiden Herren. 

Auch wenn meine sozialen Kanäle gerade sehr ruhig sind, folge mit doch gerne bei Instagram, What’s App oder Telegram um in Zukunft informiert zu sein, wenn es los geht. Auch auf meiner Webseite werde ich alle Termine bekannt geben und euch natürlich in der nächsten „Post von Claudi“ alles erzählen was bis dahin passiert und sich entwickelt hat. Allerdings wird es vielleicht erst im neuen Jahr wieder einen Newsletter geben um mir selbst den Druck rauszunehmen. Ich weis, dass du dafür Verständnis hast.