Rückblick Winter

 

Mein Winter stand dieses Jahr deutlich unter dem Motto Rückzug, eigene Energie haushalten und Selbstreflektion. Wen du mich kennst oder meinen Newsletter schon länger verfolgst weißt du, dass das nicht grundsätzlich etwas Neues für mich ist. Doch diesen Winter fand ich es merklich mehr. So stark, dass ich nun auch froh bin, dass der Frühling und somit auch wieder neue Energie, Licht und Wärme zurückkommen. Denn die Kälte trieb mich und meine Selbst-Prozesse erst richtig an.

 

Schon im Herbst zeigte sich auf meiner Haut eine Art Nesselsucht sobald ich draußen im Kalten war. Anfangs nahm ich das gar nicht so ernst. Dachte es sei abhängig von meiner Kleidung oder dem Wind. Doch nach einer gewissen Zeit und steigender Abwehrhaltung gegen den Ausschlag, beschäftigte ich mich mit den psychosomatischen Themen hinter Kälteutrikaria. Diese Erkenntnisse in Kombination in den psychosomatischen Themen hinter einem Bandscheibenvorfall, den ich auch seit etwa September habe, wurde diese intensive Zeit der Selbstreflektion in Gang gebracht. Es ist nicht so, dass ich als Therapeutin das einfach verstehen und direkt in den Griff bekommen kann. Ich bin immer noch dabei herauszufinden, wann es auftritt und wann nicht. Sehe aber einen deutlichen Zusammenhang mit meinem Wohlbefinden in einer bestimmten Situation im Freien und den sozialen und gesellschaftlichem Druck und Erwartungen in diesen Momenten. Denn wenn ich ganz für mich alleine im Winter wandern oder Ski fahren war, reagierte meine Haut kaum bis gar nicht. Ich wollte einfach nicht akzeptieren, dass ich im Winter nicht raus gehen kann. Denn ich liebe alle Jahreszeiten und ich brauche die Natur einfach für mein seelisches Wohlbefinden. Also nutzte ich freie Zeitfenster auch alleine, um raus zu gehen. Wie zum Beispiel zu Burg Frankenstein oder auf die Neunkirchner Höhe im Odenwald.

Ich möchte hier nicht tiefer auf meine persönlichen Prozesse eingehen und muss dir auch nicht erklären, dass es ganz normal ist hin und wieder in Phasen der Veränderung zu versinken. Denn als solche sehe ich sie ganz klar. Ich gebe zu, dass mich die geballte Menge der Herausforderungen durch innere und äußere Konflikte hart struggeln ließen. Ich habe manche Tage völliger Energielosigkeit verbracht. Allerdings habe ich jedes Gefühl stets angenommen, reflektiert und mich neu kalibriert. Denn das habe ich durch meine Ausbildung und Arbeit als Therapeutin gelernt: Ich habe stets die Verantwortung für mein Leben. Nur ich bin für mein Glück verantwortlich – niemand sonst. Ich kann mich dazu entscheiden die Challenge anzunehmen und daran zu wachsen um noch stärker zu werden oder ich lasse mich hängen und von den äußeren Umständen klein machen. Ich habe großes Glück viel Wissen über die Psyche, zwischenmenschliche Zusammenhänge und spirituelle Kraftquellen zu haben, dennoch bin auch ich einfach nur ein Mensch der manchmal Unterstützung braucht. Daher nutze ich seit neusten selbst die Dienste einer Hypnosetherapeutin. Schon die erste Sitzung gab mir so viel Kraft und Selbstvertrauen zurück. Schon allein dadurch, dass es auch einfach mal um mich gehen durfte.

Das ganze Jahr über läuft ja auch noch meine Ausbildung zur Aufstellerin, von der ich im letzten Newsletter bereits geschrieben habe. Schon so lange weiß ich die Kraft von Familien Aufstellung in jeglicher Art zu schätzen. Die Ausbildung bei Sylvia beinhaltet darüber hinaus aber noch so viel mehr. Wir lernen unsere Energien zu haushalten und gezielt für individuelle Heilungsprozesse einzusetzen, lernen die Numerologie und unglaublich viel über uns selbst. Ich werde in dieser kleinen, beinah familiären Gruppe mit meinen Themen gut begleitet und nehme jedes Mal wieder etwas Wertvolles für mich mit. Zu den offenen Aufstellungstagen von Sylvia darf ich übrigens immer Interessierte mitbringen, die bereit sind Themen aufzustellen. Ich kann dich dazu nur ermutigen und freue mich, wenn du mich begleitest. Der nächste Termin ist am 19. April in Dietzenbach.  

Jetzt wo ich darüber schreibe nehme ich eine große Dankbarkeit in mir wahr. Ich darf trotz wiederkehrenden Zweifeln immer wieder aufrichtige Anerkennung in meiner Arbeit mit meinen Kunden erleben. Ich begleite derzeit 3 Menschen intensiv auf ihrem Weg und darf beobachten wie sie mehr und mehr zu strahlen beginnen. Ihre Fortschritte sind die süße Sahne und ihre Dankbarkeit und Feedback die Kirsche oben auf. Es gibt mir wieder und wieder mehr Vertrauen in meine Arbeit, meine Intuition und mein Sein und balanciert dadurch meine Tiefen und Schatten aus. Es ist leider nicht jedem möglich seine Berufung zu leben und so einen starken Ausgleich zu haben, der einem Kraft gibt. Aber vielleicht kannst du in einem Therapeuten deiner Wahl und durch Menschen die ihrer Arbeit mit der gleichen Leidenschaft wie ich nachgehen, einen treuen Begleiter und Unterstützer in deinen Prozessen finden, der dich wie ein Cheerleader supportet und nicht vergessen lässt, wie einzigartig und toll du bist.

An dieser Stelle möchte ich dich einladen, den Erfahrungsbericht meiner Kundin zu lesen, den ich separat in dieser Post von Claudi teilen darf. Sie war bei mir zur Rückführung in frühere Leben um eine Blockade in diesem Leben aufzulösen. Das was wir beide an diesem Tag für uns jeweils erfahren durften war genauso ein heilsamer Moment. So ein Moment, der für mich die Faszination und Schönheit meiner Arbeit ausmacht.

Neben all den tiefgründigen und nachdenklichen Momenten, möchte ich dich aber auch noch an den leichten und fröhlichen Momenten meines Winters teilhaben lassen. Ein ganz besonderes Highlight war für mich mein spontaner Ski Urlaub mit meiner Mama. Von der Idee bis zur Anreise vergingen 10 Tage, was diesen Kurztrip erst zu etwas so unglaublich Leichten und Schönen machte. Wir verbrachten 5 Tage in Seefeld in Österreich. Ich war 3 Tage Skifahren und Mama konnte ihre Zeit mit viel Entspannung, Sauna und gutem Essen anderweitig genießen. Wir hatten unfassbares Glück mit dem Wetter und eine Zeit erwischt, zu der auf den Pisten fast nichts los war. Zum Teil liefen kleinere Schlepplifte nur für mich und ich konnte ganze Abfahrten filmen ohne einen anderen Menschen zu sehen. Ich könnte euch voll spammen mit Fotos aber habe mich für 2 aussagekräftige entschieden. Anfangs war ich skeptisch wie es sein wird alleine Ski zu fahren. Doch jetzt kann ich sagen, dass es unglaublich bereichernd war. Ich konnte ohne Abstimmung mit Anderen fahren wo, wie lang und wie schnell ich wollte. Ich war den ganzen Tag aufmerksam mit all den schönen Eindrücken des sonnigen Bergpanoramas, ungestört von fremden Energien (da ich auch fast jede Liftfahrt alleine saß) und somit ganz mit meinen Gedanken verbunden oder sogar Gedankenfrei einfach sein konnte. Meine Haut machte trotz Kälte und Fahrtwind keinerlei Faxen und nach einem Tag voller Sonne, frischer Luft, Bewegung und gutem Essen konnte ich so richtig entspannen. Natürlich tat mir auch die intensive Zeit mit meiner Mama richtig gut. Sie kam mittags auf die Hütte hoch und abends aßen wir im Dorf, wir machten eine Pferdekutschen fahrt, waren shoppen und in der Sauna. Ich bin unglaublich dankbar und froh in einem so sorgenfreien und engen Kontakt mit meiner Mama zu sein.

 

Nach dem Urlaub war ich noch spontan beim Karneval ein bisschen für Ausgleich sorgen, habe meine Brettspielgruppe wieder reaktiviert um meiner Spielfreude nachzukommen, war mit Michael über Silvester in Hildesheim bei einer Accappella Band, traf Freunde und konnte meine Kreativität in der Fertigwerdung unserer Wohnung ausleben. Auch mein Ruhekreis dienstagsabends bekam nach dem Winterschlaf endlich wieder Fahrtwind, sodass ich hoffentlich bald in alte mir guttuende Routinen der Meditation finde. Sei sehr gerne mal mit dabei, wenn du lernen möchtest in der Stille Klarheit und Verbundenheit zu finden. Für mich ist die Meditation nach wie vor ein Gamechanger und Medizin für Körper und Geist. Ebenso wie die Medizinlieder die durch Michael in mein Leben gefunden haben.

Wie du in dieser Post von Claudi ja endlich erfahren darfst, werden diese Lieder bald noch viel mehr Herzen erreichen. Am 9. Mai werden wir das erste Event des neuen Formats „Meditatives Singen“ veranstalten. Wir haben in den letzten Wochen viel Herzblut, Kreativität und Zeit darein gesteckt, den Ablauf zu konzeptionieren, die Webseite aufzusetzen und Werbematerial dafür zu gestalten. Das wir beim Fotoshooting sehr viel Spaß hatten, zeigt dieses Bild. Wir möchten dich ganz herzlich in die Heilig Kreuz Kirche in Griesheim einladen, damit wir in unserer Aufregung von Freunden, Familie und Herzensmenschen gestärkt werden, die Musik durch die Menschenmenge ihre Magie entfalten kann und sich dieser heilsame und wunderschöne Raum rumsprechen kann. Ab sofort kannst du dich über die Webseite zum „Meditativen Singen“ anmelden und immer über weitere Events informieren. Da wir möglichst vielen Menschen diese Erfahrung ermöglichen wollen, finanziert sich diese Veranstaltung über freiwillige Beiträge – nach Anmeldung einfach per Paypal oder bar vor Ort. Wenn du eine Kirche kennst in der du uns mal erleben möchtest, freuen wir uns, wenn wir Kontakt aufnehmen können. Wer weiß wie groß diese Idee wirklich werden darf. Wir träumen auf jeden Fall groß und wissen, dass das Programm aus Singen, Meditation, Verbundenheit und Austausch die Kraft hat, auch die schweren Zeiten die uns allen bevorstehen auszuhalten und Hoffnung stärkt.

In diesem Sinne. Bedanke ich mich bei dir fürs Lesen dieser persönlichen Zeilen und dafür, dass du in meinem Kreis bist. Bleibe stets zuversichtig und erlaube dir zu träumen.