Rückblick
Hinter mir liegen ein paar sehr aufregende, herausfordernde, transformierende und energiezehrende Wochen. Diese Post von Claudi wird anders als die vorherigen, da ich nicht viel von Terminen oder Urlauben berichten kann. Keine ausschmückenden Fotoeinblicke oder Kundenberichte geschrieben habe. Dieses Mal berichte ich von tieferen und persönlicheren Prozessen, die meinen Herbst zeitlich sehr vereinnahmt haben. Ich teile dies, um mich authentisch und echt zu zeigen. Dich zu inspirieren und zu ermutigen, falls du in ähnlichen Prozessen steckst oder sie dir in der nächsten Zeit bevorstehen. Daher geht es nur bis zu einem gewissen Punkt um meine persönlichen, tiefliegenden Themen, die doch sehr privat sind.
Alles begann mit Rückenschmerzen im Sommer. Beim Wandern in Österreich merkte ich immer wieder Schmerzen im unteren Rücken. Ein Schmerz der über den Ischias ins Bein zieht. Vorrangig auf der rechten Körperseite (Yang-Seite= Planung, Strategie, Handeln, Verantwortung, Tun…). Anfangs habe ich das nicht ernst genommen. Habe gedacht – in meinem jungen Alter – das gebe sich schon wieder von alleine. Allerdings hörte der Schmerz nicht auf und spitzte sich sogar zu. Beeinträchtigte mich bei der Arbeit und im Alltag, sodass ich mich mehrfach krankmelden musste. Durch Massagen, Physiotherapie und Osteopathie versuchte ich den Schmerz in Griff zu bekommen und erste Einschätzungen für eine Diagnose zu erhalten, um einen Bandscheibenvorfall ausschließen zu können. Nach dem ich mich aber mit den psychosomatischen Zusammenhängen dieser Symptomatik auseinandersetzte, wurde mir schnell klar, dass es passt. Stress, Verantwortung und Überforderung liegen hinter Bandscheibenvorfällen. Sinnbildlich habe ich mir „zu viel Gewicht auferlegt“. Denn im Herbst planten wir unseren Umzug in eine gemeinsame Wohnung, sowie das große Jahreskonzert meines Chores, bei dem ich Vorsitzende bin. Beides große Verantwortungen neben der meiner beruflichen Selbstständigkeit und Kunden gegenüber und den fortwährenden Hochs und Tiefs der Familiengründung mit einem Mann mit Kind. Im November hatte ich dann endlich einen Termin beim Orthopäden und durch dein verordnetes MRT dann die Gewissheit, dass es sich tatsächlich um einen Bandscheibenvorfall handelt. Es folgten 4 Wochen Krankschreibung, um mich zu kurieren. Zwei Monate voller Schmerzen lagen bis dato schon hinter mir, die mein Selbstbild, Vertrauen in meinen Körper, meine Vorhaben und meine Beziehung unweigerlich beeinträchtigt und durcheinandergeworfen hatten.
So, wie ich es auch mit meinen Klienten tue, schaute ich also auf meine Themen hinter den Symptomen. Denn bei den Rückenschmerzen blieb es nicht. Durch Schonhaltungen, mangelnden Sport, einer allergischen Hautreaktion und einen heftigen Erkältungsinfekt wurde mein Körper mit weiteren Herausforderungen konfrontiert. Alles machte Sinn. Viele Themen hatten sich aufgestaut. Einige wurden über Jahre verdrängt und unterdrückt. Ich habe diese Zeit des Rückzuges tatsächlich gebraucht um Stück für Stück alte Muster, Schattenthemen und Glaubensmuster aufzuarbeiten und abzulegen. Wochen in denen alle paar Tage tiefe emotionale Phasen auf wunderbar inspirierende, hoffnungsvolle Momente stießen. Das klassische Auf und Ab einer Achterbahnfahrt der Gefühle. Wild! Den Höhepunkt – eine Art Knotenlösen – durfte ich Ende November erleben. Ein körperlicher Zustand der Paralyse /des Gelähmt seins. Absoluter Kontrollverlust meines Körpers, der nur durch eine wichtige Erkenntnis aufgelöst werden konnte. Eine Erkenntnis, die ich kurz und knapp zusammenfassen kann in: „Ich bin verantwortlich für mein Glück – Niemand sonst“. Klingt einfach. Klingt bekannt. Doch gelebt habe ich es noch viel zu wenig. Immer wieder habe ich mein Glück, Anerkennung und Liebe im Außen, sprich in anderen gesucht. Es war, als hätte ich es endlich begriffen. Alle Orakelkarten, alle Zeichen des Universums schuppsten mich immer wieder darauf hin nun die Zügel selbst in die Hand zu nehmen. Verantwortung für mich selbst zu übernehmen.
Genau darum soll es heute auch für dich gehen. Denn heute am 16.12. habe ich Karten gezogen, um die Message dieser Post festzulegen und diese sagen folgendes aus:
Wenn du es nichts längst – durch ähnliche innere Prozesse, herausfordernde gesundheitliche oder soziale Veränderungen in deinem Leben gemerkt hast – sind wir in einer energetischen Umbruchszeit. Es geht ums Loslassen allem was nicht mehr schwingt, in dem keine Energie wohnt und keinen Nutzen mehr für dich hat, darf gehen. Seien es innere Werte oder Überzeugungen, Ängste, Projekte, Rollen, Arbeitsverhältnisse oder Beziehungen. Alles was nicht mehr zusammen passt, darf sich nun wieder frei machen für das, was wirklich in deinem Feld sein soll. Wir dürfen lernen hinzuschauen, was uns wirklich guttut und wonach wir greifen/streben wollen. Wir dürfen lernen unsere eigenen Wünsche und Bedürfnisse zum Ausdruck zu bringen und alles dafür zu tun, genau dies zu manifestieren/auf die Welt zu bringen. Es geht um die Verwirklichung deines Selbst und deiner Ziele. Frei von Angst und begrenzenden Umständen. Alles und jeder der dir dabei im Weg steht und dich nicht aus vollem Herzen unterstützt, darf weichen oder ignoriert werden. Es ist nun endlich an der Zeit. Wenn du jetzt denkst, dass es so klingt als sei das noch ganz weit weg – weil du vielleicht noch nicht einmal weißt was du willst – dann sei ganz im Vertrauen, dass es lediglich darum geht überhaupt eine Intension zu setzen. Beginnen zu Fühlen. Dich selbst wahrzunehmen mit all deinen Bedürfnissen, Emotionen und Wünschen. Denn jeder Schritt mehr zu dir, bringt dich letztendlich zu diesem wundervoll klingenden Ergebnis. Näher zu diesem Zustand, der für uns alle bereitsteht. Es kann sein, dass sich der Weg dorthin unglaublich schwer oder gar unmöglich anfühlt ihn zu gehen. Ich selbst habe in den letzten Wochen beinahe depressive und hoffnungslose Momente durchlebt. Aber ich weiß, dass wir alle geführt und beschützt sind. Dass das Universum genau das für uns vorgesehen hat. Es ist wie ein Phoenix der aus der Asche neu zum Leben erwacht oder ein Schmetterling der aus dem Kokon der Raupe seine Flügel ausstreckt. Es muss manchmal erst richtig dunkel werden, damit es danach hell zu Leuchten beginnt. Es ist ein Kreislauf aus Tag und Nacht, Licht und Schatten, Schmerz und Freude, den wir alle immer wieder gehen. Und egal wo du auch immer aktuell stehst, sei im Vertrauen.
Meine persönlichen Erfahrungen, die energetische als auch kalendarische Zeit der Dunkelheit, nehme ich zum Anlass, diese Thematik (der Ausrichtung auf ein Leben für sich selbst und auf die eigenen Wünsche) in den bevorstehenden SoulsDay mit aufzunehmen. Neben der wunderbaren Medizin von Mama Kakao und der Klänge und Gemeinschaft des Singens, wird es eine entsprechende Meditation geben und den nötigen Raum, Intensionen zu formulieren, das Jahr zu reflektieren und sich selbst auf die kommende Zeit auszurichten. Fühle dich herzlich eingeladen spontan am 28.12. dabei zu sein, wenn wir uns wieder in Erzhausen treffen, um uns gemeinsam in einem geschützten Rahmen zu erleben.
So kurz vor Weihnachten möchte ich dich beschenken und dir danke sagen. Danke, dass du teil meines Lebens bist. Danke, dass du meine Post liest und vielleicht sogar schon an meinem Coaching oder einem meiner Räume teilgenommen hast. Danke, dass es dich gibt und du dich mit Selbstentwicklung und Spiritualität beschäftigst. Schön, dass du es dir wert bist dein Leben mit Freude, Licht und Leichtigkeit zu bereichern und du dazu bereit bist, in die Dunkelheit zu schauen. Danke, dass du dich traust du selbst zu sein und niemals aufgibst. Schön, dass es dich gibt.
Neben den lieben Worten gibt es aber auch noch ein echtes Geschenk für dich. Dieses ist allerdings irgendwo in diesem Newsletter versteckt. Kannst du es finden?
Ich freue mich auf ein weiteres wundervolles Jahr mit dir. Und bedanke mich bei dir, dass du diese Post von Claudi gelesen hast.
Ich wünsche dir frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2026.
Danke und Namaste. Aho.